Der Garten ist ein abgegrenztes Stück Land, in dem Pflanzen angebaut werden

Die frühen germanischen Gärten waren mit einem geflochtenen Zaun aus Haselnuss oder Weidenruten umgeben wie sie auch auf dieser mittelalterlichen Darstellung zu sehen sind. Die Ruten oder Gerten sind es auch die dem Garten seinen Namen gegeben haben. Das indogermanische Wort ghortos (von ghert) bedeutet soviel wie "das Eingefaßte", "Umfriedete" Land. Der geflochtene Zaun sollte vermutlich als Schutz vor Wildfraß dienen. Noch im Mittelalter war die Umfriedung ein wichtiges Element der Gärten. Auch Mauern um den Garten waren hier üblich. Die mittelalterlichen Darstellungen von ummauerten Gärten haben aber auch oft eine symbolische Bedeutung die mit dem Paradies und der Heiligen Maria in Zusammenhang stehen. Überhaupt sind Gärten oft Orte der Meditation und spirituellen Inspiration. Auch die Germanen sollen heilige Gärten außerhalb der Siedlungen angelegt haben. Ein berühmtes Beispiel spirituell motivierter Gartenbaukunst ist der japanischen Zen Garten.



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