Wildformen heimischer Körnerpflanzen (Cannabis ruderalis und Papaver setigerum)

6 Gedanken zu „Wildformen heimischer Körnerpflanzen (Cannabis ruderalis und Papaver setigerum)“

  1. Übreigens ist es in vielen Ländern (auch Deutschland) gesetzlich verboten Papaver setigerum und somniferum sowie Cannabis spp. (ebenso wie Erythroxylum coca) anzubauen. Neben der Nutzung als Nahrungspflanze haben Hanf und Mohn auch eine lange Tradition als Genußmittel.

  2. Tolle Bilder! Habe bisher vergeblich im Netz nach solchen Aufnahmen gesucht. Danke! Der „echte“ Ruderalis, wie ihn Janischewsky beschrieben hat ist ja scheinbar eine Seltenheit. Meistens handelt es sich bei wildem Hanf wohl um verwilderten Nutzhanf.

  3. Ja, tatsächlich ist Cannabis sativa L. subsp. spontanea Serebr. nicht identisch mit dem von Janischewsky beschriebenem „Cannabis ruderalis“ der auch Cannabis sativa L. subsp. ruderalis Janisch. genannt wird. Interessant wäre auch zu wissen was es mit der forma jacutensis auf sich hat, die laut Beschreibung große Ähnlichkeit mit ruderalis haben könnte mit ihrer Maximalhöhe von 60 cm und der kurzen Vegetationszeit von ca 60 Tagen. Scheinbar erfolgt auch hier die Blüteninduktion nicht durch die Tageslänge.

  4. Ich beschäftige mich seit ein paar Jahren mit Nutzhanfzüchtung (mit Anbaugenehmigung)und würde mir gerne C.ruderalis mal anschauen. Deshalb meine Frage: Kann mir jemand bei der Saatgutbeschaffung helfen?

  5. Die abgebildete Pflanze ist keineswegs P. setigerum, sondern ein borstenhaariger Typ von P. somniferum s.str.
    P. setigerum blüht bordeauxrot und ist viel stärker behaart. Er ähnelt mehr dem Klatsch-Mohn (P. rhoeas)

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