Guter Heinrich in der Küche

Andreas | Pflanzen | Montag, Juni 9th, 2008

Guter Heinrich wird vermutlich schon seit der Steinzeit als Nahrungsmittel und Heilpflanze verwendet. Überreste der Pflanze wurden im Magen von erhaltenen menschlichen Körper aus der Eisenzeit gefunden. Im 19 Jh. ging der Gebrauch der Pflanze langsam zurück.
Als Wildgemüse hat der Gute Heinrich zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten. Die jungen Pflanzen werden wie Spinat oder Gartenmelde verwendet. Ganze junge Triebe können wie Spargel zubereitet werden. Auch die Blütenstände können als Gemüse zubereitet werden. Der Gute Heinrich bildet fleischige Wurzelstöcke aus die einen nussigen Geschmack haben. Aus dem zerstoßenen Rhizomen soll angeblich ein wie Erdnussbutter schmeckendes Konfekt hergestellt werden.

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